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Begegnung
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Einfach- Sein
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Zur Ruhe kommen
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Annehmen
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Loslassen
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Bewegung
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Spüren
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Stille
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Meditation
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Lebendigkeit
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Kraft schöpfen
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Veränderung
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Was ist Yoga?
Yoga bedeutet, Fähigkeiten, die von Natur aus in Körper und Geist angelegt
sind zu erleben und zu nutzen. Auf der körperlichen Ebene lernt man,
seinen Körper „artgerecht“ zu bewegen, z.b. den Rumpf rückenschonend
aus den Hüftgelenken nach vorne zu beugen, statt in den Lendenwirbelsäule
abzuknicken. Die Übungen lenken die Aufmerksamkeit auf lebenswichtige
Orte im Körper, deren „Gebrauch“ Haltungen und Bewegungen mit mehr Leichtigkeit
und Spannkraft erleben lassen. Auf der geistigen Ebene lernt man sich
auf das zu konzentrieren, was man gerade tut, in der Gegenwart zu sein.
Dies verbessert die Qualität des Handelns. Yoga beinhaltet also, einen
unbefriedigenden, leidvollen Zustand zum Besseren hin zu verändern.
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Wie wirkt Yoga?
Wenn man mit Yoga beginnt, wird bewusst, wie sehr man mit dem Alltag beschäftigt ist und wie sehr dieser auf das innere Gleichgewicht wirkt. Dies anzuerkennen ist der erste Schritt, Veränderungen einzuleiten. Schon nach ersten einfachen Übungen werden weitere erfahrbar: der Rücken wird schmerzfreier, die Spannungen im Körper können sich allmählich auflösen, gleichzeitig beruhigt sich der Geist und der Mensch beginnt mehr in sich selbst zu ruhen. Der Körper wird positiv erlebt, weil angenehme Empfindungen die unangenehmen ablösen. Mit den Übungen ein Werkzeug in der Hand zu haben, mit dem man Einfluss auf die persönliche Situation bekommt, stärkt das Selbstvertrauen. Dies kann dazu führen, Gewohnheiten, die dann die Lebensqualität einschränken, wenn sie zu dominant werden, zu verändern und Wahlmöglichkeiten und Spielräume zu entwickeln. Eine regelmäßige Yoga-Praxis wirkt sich auf den Umgang mit sich selbst und den Mitmenschen aus.
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Wer kann Yoga üben?
Yoga ist nicht an Alter, Religion, Weltanschauung, Philosophie oder
sozialer Status gebunden. Der Körper, mit dem wir in dieser Welt handeln,
ist von Natur aus gut. Einschränkungen der Bewegung oder Krankheiten
erfordern individuelles Abstimmen der Übungen – Yoga ist für den Menschen
gemacht und nicht umgekehrt. Hilfsmittel vereinfachen Übungen, die am
Anfang noch schwer fallen, z.B. auf einem Stuhl sitzend üben. Es ist
weniger wichtig, ob mit der Übung die Form erfüllt wird. Viel interessanter
ist es auf eine Weise zu üben, die Erlebensmöglichkeiten eröffnet. Ein
Lerneffekt ist dabei, zu erkennen, wo man steht und dem entsprechend
seine Erwartungen und Handlungen abzustimmen.
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Muss ich für Yoga meinen Lebensstil verändern?
Es gibt sicherlich eine Motivation, die einen Menschen dazu veranlasst,
einen Yogakurs zu besuchen. Oft ist es der Wunsch nach Veränderung,
weil man in Teilbereichen seines Lebens unzufrieden ist. Mit Yoga findet
man nicht sofort ein besseres Leben, aber man kann dadurch, dass man
dem Körper mehr Aufmerksamkeit entgegen bringt und auf seine Bedürfnisse
eingeht, allmählich wahrnehmen, was der persönlichen Entwicklung förderlich
ist und entsprechend handeln. So können dann Veränderungen ganz natürlich
und zwangfrei entstehen, für den einen ist es das Rauchen aufzugeben,
für den Anderen sich etwas mehr Zeit für Partnerschaft und Kinder zu
nehmen
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